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Bewerber auf Augenhöhe mit Unternehmen

Unternehmen sind im Recruiting an einem Punkt angelangt, an welchem neue Methoden und Wege gefordert sind. Die Wirkung traditioneller Maßnahmen lässt nach und der Wettkampf um die Talente nimmt zu. Arbeitnehmer wechseln häufiger und ohne zu zögern den Arbeitsplatz und am Ende leidet die Produktivität des Unternehmens. Eine neue Form der Kontaktanbahnung zu Bewerbern soll Abhilfe schaffen.
Bewerber auf Augenhöhe mit Unternehmen

Arbeitgeber und Bewerber auf Augenhöhe zum Kolloquium WIK-Chemnitz

„Könnte ich nur das Unternehmen, das Team und die Arbeitsweise schon früher kennen lernen, wüsste ich, wie meine zukünftigen Kollegen ticken und wäre mir die Unternehmensphilosophie und die Ausrichtung schon bei Einstieg bekannt, besteht eine viel höhere emotionale Bindung und Identifikation mit meinem Arbeitgeber – und das von Beginn an“, schildert Claudia aus dem Team der Studenteninitiative net.maker e.V., die gemeinsam mit den WIK das 1. Kolloquium WIK-Chemnitz initiieren. „Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten in Unternehmen hineinzuschnuppern, viele davon habe ich auch bereits für mich und meine berufliche Zukunft genutzt. Praktika, Hiwi-Stellen, Messebesuche, Unternehmensbesichtigungen baute ich alles bereits in mein Studium ein, das kostet viel Nerven und Zeit.“ Der Verein net.maker e.V., der sich 2017 aus der Studenten Initiative Siemens Sachsen e.V. gründete, verfolgt das Ziel, Studierende sowie alle wichtigen Kontakte um das Studium herum miteinander zu vernetzen. „Im Studium erhalte ich mein Fachwissen, unser Verein bietet die Kontakte für die Zukunft.“ Die Kooperation mit den WIK (Wirtschafts- und Industriekontakten) besteht bereits seit 2010. Gemeinsam steht die Kontaktanbahnung zwischen akademischen Fachkräften und Arbeitgebern im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Das neue Format „Kolloquium“ bringt Studierende, Young Professionals, Professoren und Firmenvertreter an einen Tisch. Die Parteien haben ein zentrales Thema, dass sie alle vereint, welches Diskussions- und Ideengrundlage bietet. Mehrere Themenabende im Jahr direkt vor Ort bei den Studierenden sind avisiert und decken die Bandbreite an Branchen, Studienrichtungen, Ideologien und Wissenschaften ab. Zum Kick-off geht es um „Produktion ohne Menschen – arbeiten Maschinen bald autonom?“. „Wir haben das Thema bewusst polarisierend gewählt, um Kritiker anzusprechen. Es wird keine rein fachliche Diskussion, sondern verschiedene Denker, Macher, Anwender und Protagonisten diskutieren und philosophieren. Die Synergieeffekte entstehen aus der Interdisziplinarität der Teilnehmer und ihrer unterschiedlichen Erfahrungen“, sagt Susann von den WIK. Dabei „funkt“ es unter „Gleichgesinnten“. Es ist ein Gespräch auf Augenhöhe. Die Teilnehmer merken schnell, ob sie miteinander harmonieren.

Darunter ist Torsten Hartmann - einer der Gründer und Geschäftsführer der Avantgarde Labs GmbH. Die Dresdner Softwarefirma beschäftigt aktuell 36 Mitarbeiter und entwickelt seit über 10 Jahren Systeme zur digitalen Transformation in Unternehmen auf Basis künstlicher Intelligenz. Herr Hartmann ist außerdem Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises Artificial Intelligence im Branchenverband der IT-Industrie BITKOM und Gutachter für Forschungsprojekte bei der Europäischen Kommission. „In unserer Firma begleite ich seit über 10 Jahren Projekte im Bereich der künstlichen Intelligenz. Ich freue mich schon sehr auf den Austausch mit interessierten Studenten, insbesondere auch auf Fragen zu kritischen Aspekten zum Umgang mit künstlicher Intelligenz. Das Format ist große Klasse, wir erwarten sehr intensive Gespräche. So lernen wir nicht nur die Zielgruppe besser kennen, sondern auch andersherum." Das Unternehmen startet in den Abend mit der Keynote „Künstliche Intelligenz in Aktion – wie Unternehmen KI zur Automatisierung von Prozessen einsetzen.“ Dazu wird im Anschluss bei Freibier und Snacks diskutiert.

Studierende können kostenfrei teilnehmen, sonst kostet der Eintritt 10€, bei dem jedoch Snacks und Getränke inklusive sind. Eine Anmeldung ist notwendig, damit die Veranstalter planen und Namensschilder vorbereiten können. „Es ist ein neues Format, jeder will erst einmal schauen, wie es läuft. Das macht es für uns sehr spannend. Wir gestalten den Abend einfach und locker, damit die Gespräche im Mittelpunkt stehen. Direktes Feedback und die nachhaltige Kontaktanbahnung unter den Teilnehmern ist uns wichtig. Die Erfahrungen nehmen wir dann für die nächste Veranstaltung mit. Das Thema wird dann allerdings in eine andere Richtung gehen und spricht wiederum andere Teilnehmer an. Das Thema, die Location sowie teilnehmende Unternehmen stellen wir online auf facebook und unsere Homepage www.WIK-C.de. Be open minded!“, so die Veranstalterin Susann Klotz.

Ob Studierender oder Absolvent jeder ist herzlich eingeladen dem Abend beizuwohnen und Kontakte zu knüpfen.

 

Pressekontakt:

Susann Klotz, Leiterin WIK

Tel: 0375 8838-147, E-Mail: projektleitung@wik-c.de